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Killesberghöhe Magazin

mit seinen steilen Betonstufen betritt. Der Liebhaber klarer, klassischer Architektur übersieht, das Ganze bewundernd, den Aufzug und dessen blank silbern schimmernde Tür. Freundlich lachend begrüßt uns Hausherr Ehrhardt und bittet uns herein. Schon der Blick durch den schmalen Flur lässt ahnen, was gute Geschichten versprechen: Fortsetzung folgt. Und wie! Sie führt rechts direkt auf einen geräumigen, selbstverständlich mit grauen, geschlif- fenen Eternitplatten verkleideten Balkon und links in den großen Wohn- raum der 100-Quadratmeter-Wohnung. Doch das Auge des Betrachters wandert nicht nach rechts oder links, bleibt nicht hängen an der Sicht- betondecke mit Bretterschalung, der dezentmodernen Möblierung, der schneeweißen offenen Küche – mit deckenhohen Holzstäben vom Esstisch abgetrennt. Das Auge des Betrachters sieht bei allem Grau nur grün; dazu blauen Himmel und die weiße Kulisse der Häuser gegenüber, Am Höhenpark. Rechts wuselt es vor Menschen zwischen dem Eislabor SCHLOZ und der Terrasse von SCHOLZ am PARK, links gehen Spaziergänger ins Tal der Rosen. „Was mir hier am besten gefällt, sind die vielen Leute drumherum“, sagt Ehrhardts Mutter. Ihr Sohn, der erfolgreiche Architekt, wird ein klein wenig an seine Lieb- lingsstadt New York erinnert, wo er zwei Jahre lebte. Jetzt heißt sein Central Park Grüne Fuge und sein Manhattan Killesberghöhe. Immer- hin hat eines seiner Architekturvorbilder, David Chipperfield, vis-à-vis bauen lassen. Und Altmeister Mies van der Rohe, sein anderes Vorbild, nicht weit entfernt in der Weißenhofsiedlung seine Spuren hinterlassen. Da ist man als Architekt doch in guter Gesellschaft. VONDERANDEREN 11PANORAMA

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