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Killesberghöhe Magazin

k: Gab es in Ihren Sendungen Menschen, mit denen Sie lieber nicht gesprochen hätten? W.B.: Ja, die gab’s, vor allem die, bei denen nichts Echtes übrig bleibt, wo sich Menschen nur in Szene setzen wollen. Ich wollte ja immer hinter die Fassade schauen und alle meine Gesprächspartner gleich behandeln – die Hartz IV-Empfängerin wie den Millionär. k: Und gibt es andere, mit denen Sie gerne länger, öfter oder regel- mäßig geredet hätten? Oder welche, mit denen Sie gerne noch reden würden? W.B.: Beides! Mit Egon Bahr hätte ich gerne noch länger gesprochen. Oder mit Fabienne Wauthier, der Witwe des Finanzchefs der Zürich Versicherung, der sich das Leben nahm. Mit der charmanten Senta Berger oder mit Dietmar Schönherr. Er war Gast meiner ersten und meiner 250. Sendung. Mit ihm verband mich eine tiefe Freundschaft. Ja, und mit Uli Hoeneß würde ich auch gerne reden. k: Sie hatten in Ihrem Nachtcafé viele Menschen mit mehr oder ­weniger charmanten Macken. Haben Sie auch eine? W.B.: (lacht amüsiert) Ich glaube schon; bei meiner Arbeit habe ich ein ganz ritualisiertes Vorgehen: früh aufstehen, jeden Tag eine Blume, am liebsten eine Rose, auf der Arbeitsplatte. Um halb 10 setze ich den ersten Punkt, um 11 den nächsten. Erst dann gibt es einen Tee und Kekse. Man darf sich nicht verzetteln. Ich schreibe trotz Laptop meine Texte per Hand, das sieht am Ende oft schlimm aus. Vor allem für die, die’s abschreiben müssen. Naja, und: Was man begonnen hat, setzt man fort. k: Können Sie mir zu jedem der Themenbegriffe eine kurze Ergän- zung geben: Sprechen ist … auf Menschen zugehen. Sprache ist … etwas Wunderbares. Sprüche sind … das Salz für die Kommunikation. k: Sie sind auch Honorarprofessor an der Hochschule für Druck und Medien in Stuttgart-Vaihingen, und bilden dort unter anderem Nach- wuchs-Moderatoren aus. Verzweifelt da nicht, nach 28 Jahren Nacht­ café, der dienstälteste Moderator in einer Zeit, in der Sätze wie „Gehsch du Kino?“ als normale Umgangssprache empfunden werden? W.B.: Bei manchen meiner Nachwuchsmoderatoren besteht die ­Gefahr, dass sie vor der Kamera in ein klischeehaftes Mediendeutsch verfallen. Meine Kollegen und ich haben das besonders im Auge und machen unseren Studenten Mut, sich eine individuelle und poin­tierte Sprache zu erarbeiten. raumkontakt.de „Bei mir werden Sie jederzeit umfassend rund ums Thema gutes Hören beraten.“ Ich kenne das gesamte Spektrum der Hörakustik. Unser ihabs Anpasssystem kombiniert mein Fachwissen mit Ihren Hörwünschen. Am Ende steht meine Empfehlung für Ihre beste Hörlösung. Ich freue mich auf Sie! www.iffland-hoeren.de Am Höhenpark 4 70192 Stuttgart Killesberghöhe Fon 07 11 - 25 35 98 75 s-killesberghoehe@iffland-hoeren.de iffland.hören. in Stuttgart Killesberghöhe: Kristine Westreicher, Filialleiterin Stuttgart Killesberghöhe 40 INTERVIEW Fon 0711 - 25359875

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