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Killesberghöhe Magazin

D ie Beatles waren da, einige Beach Boys, Donovan … und Mario Esposito – in Rishikesh der „Yoga-Hauptstadt“ der Welt, 225 Kilometer von Delhi, am heiligen Fluss Ganges und dem Fuß des Himalaya gelegen. Mario Esposito macht weder Musik noch Schlagzeilen, aber er unterrichtet im Jivana Yoga Studio auf der Killes- berghöhe. Die Reise ins indische Pilgerzentrum gehörte zu seiner Reise zu Jivana. Trotz ursprünglich anderen Studien- und Berufswegs hat er seit früher Jugend eine hohe Affinität zu philosophischen und spirituellen Themen und gleichzeitig zu Sport und Fitness. Als einer der Yogalehrer bei Jivana verbindet er heute beides. Und Verbindung ist auch eine der Übersetzungen des Wortes Yoga: die Verbindung von Körper, Geist und Seele, Anspannung und Entspannung, Physis und Psyche. Denn Yoga ist kein Work-out, kein Auspowern bis der Schweiß läuft und der Puls rast. Yoga ist die Suche nach dem Ausgleich – zu Mail-Marathon und Termin-Terror, Jobplänen, Fahrplänen, Flugplänen, Lebensplänen … Wer ins Jivana Yoga Studio auf der Killesberghöhe geht, erlebt all das oft tagtäglich, klagt über Stress, Rückenschmerzen, Kurzatmigkeit oder andere Symptome zur Normalität gewordener Belastung. Wer aber denkt, Yoga sei Nickerchen im Schneidersitz bei Sitarklängen wird erleben, was das hier praktizierte Hatha-Yoga bedeutet: Kraft und Anspannung. Denn die Silbe ha bedeutet Sonne und drückt den männ- lichen Aspekt der Anspannung aus. Die Silbe tha dagegen ist das Gegenstück, der Mond, die kühle, die weibliche Seite. Zwischen bei- dem, dem Machen und dem Spüren, die Balance zu finden, ist das Ziel der Übungen. So wie sich Sonne und Mond, Wasser und Feuer, Frau und Mann ergänzen, verbindet der Yoga-Unterricht bei Jivana Bewegung und Bewusstsein. In Gruppen von fünf bis 15 Personen, jeweils 75 bis 90 Minuten lang, still oder mit sanfter Musikuntermalung, lernen Sportbegeisterte ebenso wie sonst eher Unsportliche – in der Regel zwischen 25 und 50 Jahren –, ihren Körper in Bewegung und ihr Bewusstsein in Be- reitschaft zu bringen. Das kann auch mal anstrengend sein, wie Mario JIVANA YOGA STUDIO: DIE REISE ZU SICH ÜBER DEN DÄCHERN DER STADT Vor Christus & nach Feierabend WER BEI DEM WORT YOGA AN SELIG LÄCHELNDE MENSCHEN MIT VERRENKTEN GLIEDMASSEN DENKT, DIE IM TAUFRISCHEN GRAS HINTER EINEM SCHLEIER AUS MORGENNEBEL VERZÜCKT „OM!“ RUFEN, HAT ZU VIELE (K)INDISCHE FILME GESEHEN. UND ZU WENIG AHNUNG VON EINER IMMER BELIEBTEREN METHODE, BESINNUNG UND BEWEGUNG ZU KOMBINIEREN. UND SO DEM ALLTAG EINE AUSZEIT ZU GÖNNEN; AUF EINE WEISE, DIE SCHON JAHRHUNDERTE VOR CHRISTUS IHRE SEGENSREICHE WIRKUNG ZEIGTE. 44 PROFIL

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